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Das amerikanische Erntedankfest wird am vierten Donnerstag im November gefeiert. Es geht zurück auf das Jahr 1621, als die mit dem Segelschiff "Mayflower" angekommenen Puritaner nur mit Hilfe der Indianer eine üppige Ernte einfahren konnten und so den nächsten Winter überlebten.

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Thanksgiving ist für die Amerikaner das wichtigste Familienfest des Jahres, an dem auch die über das ganze Land verstreut wohnenden Familienmitglieder teilnehmen. Daher herrscht an diesem Tag ein hohes Verkehrsaufkommen und Flüge sind meist wsesentlich teurer als an anderen Tagen.

Es gibt ein großes Abendessen, traditionell mit gebratenem Truthahn (roasted turkey) und mit einer üppigen Auswahl an Beilagen, Äpfel, Nüsse, verschiedene Gemüsesorten, Kürbisaufläufe (pumpkin pie) und vieles mehr. Als Nachspeise werden u.a. Süßkartoffeln und Cranberrysauce gereicht.

In vielen Familien wird – meist vor dem Essen – ein Dankgebet gesprochen oder die Familienmitglieder bekennen der Reihe nach, wofür sie in dem Jahr besonders dankbar sind. Die Bräuche sind da doch sehr unterschiedlich.

Ursprung und Tradition

Oft wird Thanksgiving in Zusammenhang gebracht mit den Pilgern der Mayflower, jenem Segelschiff, mit dem die so genannten Pilgerväter von Mittelengland nach Amerika fuhren, um dort ein neues Leben zu beginnen. Sie feierten zusammen mit den Wampanoag-Indianern ein Fest, da sie ohne deren Hilfe sie den folgenden Winter nicht überlebt hätten.

In vielen großen Städten gibt es Thanksgiving-Paraden. Die bekannteste ist die Macy’s Thanksgiving Parade in Manhattan, die jedes Jahr in den ganzen USA im Fernsehen zu sehen ist.

 

 

 

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