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Alaska Marine Highway (10)

Alaska Marine Highway System

Alaska Marine Highway Fähre Fairweather. Bild: Wikimedia

Die System "Blue Canoes", wie die Einheimischen das Alaska Marine Highway System nennen, hat die höchste Bezeichnung der USA für eine Panoramastrecke erhalten. Es ist eine von nur 27 Strecken, die die Bezeichnung "All American Road" führen dürfen. Auf 3.500 Seemeilen verbindet das Fährensystem 33 Häfen von Bellingham, Washington nach Skagway über den Golf von Alaska in den Prince William Sound bis hin nach Dutch Harbor auf der Aleuteninsel Unalaska.

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Weitere Fähren bedienen im Golf von Alaska die Orte Valdez und Whittier sowie Homer in der Kachemak Bay am Cook Inlet, Seward im Kenai Peninsula Borough an der Resurrection Bay und Kodiak.

Blue Canoes

Im Jahr 1963, vier Jahre nachdem Alaska den Vereinigten Staaten beigetreten ist, wurde das Alaska Marine Highway System ins Leben gerufen. Die Flotte umfasst neun Fährschiffe mit Passagierkabinen und Cafeterias mit einfachem Service ohne viel touristische Extras. Auf der Tour mit einem Fährschiff trifft man Einheimische aus Alaska, und man kann genau dieselbe atemberaubende Landschaft genießen, wie die Passagiere der Kreuzfahrtschiffe. Im Sommer ist oft auch ein US Forest Ranger an Bord, der kostenlose Naturprogramme mit Informationen zur einheimischen Fauna und Flora anbietet.

Die Preise für die Überfahrt mit einer Fähre richten sich danach, wie weit die Fahrt geht und ob Sie ein Fahrzeug mitnehmen. So zahlt man zum Beispiel für eine dreitägige Reise ohne Fahrzeug von Bellingham, Washington nach Juneau für zwei Personen runde 750 Dollar. Etliche Reisende bringen Zelte mit und bauen diese auf dem Sonnendeck auf.

Speisen und Getränke an Bord

Auf allen Schiffen bekommt man in einer Cafeteria kalte und warme Speisen und Getränke, auf einigen Schiffen gibt es einen Speiseraum mit Bedienung. Außerhalb der Öffnungszeiten kann man sich an Verkaufsautomaten mit dem Nötigsten versorgen.

Die Kabinen

Kabinen gibt es auf den MS COLUMBIA, MALASPINA, MATANUSKA and TAKU auf der Southeast Route, und auf der MS TUSTUMENA, die in den Southwest/Southcentral Systems verkehrt. In den meisten Kabinen sind Badezimmer vorhanden. Zimmerservice und tägliche Reinigung gibt es nicht, aber zumindest der Müll wird täglich eingesammelt. Frisches Bettzeug erhält man auf Anfrage.

Die MS KENNICOTT hat nur eine begrenzte Anzahl an Roomettes mit jeweils nur zwei Kojen. Eigene Badezimmer sind nicht vorhanden. Dafür ist die Reise relativ preiswert. Am besten, man bringt seine eigenen Schlafsäcke mit. Besonders in der Hauptreisezeit im Sommer sind die Schiffe oft bis zum letzten Platz belegt und man kann froh sein, eine Kabine bekommen zu haben. Denn ohne Kabine gibt es nur die Möglichkeit, einen Liegesessel zu ergattern, oder man sucht sich eine Ecke, wo man sich mit dem Schlafsack hinlegen kann. Und es kann trotz der Wärmelampen ganz schön kühl an Deck werden. Auf den meisten Schiffen kann man Kissen und Decken gegen Gebühr ausleihen. Und alle Schiffe haben öffentliche Duschen.

Das #AlaskaMarineHighway System ist eine von nur 27 Strecken die die Bezeichnung #AllAmericanRoad führen dürfen.

Recreational Vehicles

Solange die Schiffe unterwegs sind, haben Passagiere keinen Zutritt zum Fahrzeugdeck, so dass sie die Wohnmobile nicht zum Essen oder zum Schlafen nutzen können. Es gibt auch keine Stromanschlüsse für die Kühlschränke an Bord der RV's. Gasflaschen müssen verschlossen sein und werden von Mitarbeitern der Marine Highway versiegelt.

Gepäck

Passagiere, die ohne Fahrzeug reisen können ein Handgepäckstück mitbringen. Das Höchstgewicht sind 100 Pfund (45 Kilo). Das Gepäck kann mit einem Gepäckwagen zum Fahrzeugdeck gebracht werden. Passagiere sind selbst für ihr Gepäck und dessen Sicherheit verantwortlich. Für Gepäck, das in den Fahrzeugen mitgeführt wird, gibt es keine Gewichtsbeschränkung. Kleines Handgepäck kann man auf den meisten Schiffen in Münzschließfächern verwahren.

Fahrzeugtransport

Jedes Fahrzeug, das legal auf einem Highway fahren oder abgeschleppt werden darf, kann transportiert werden. Die Kosten richten sich nach der jeweiligen Größe. Bei Gespannen und abgeschleppten Fahrzeugen wird der Peris nach Gesamtlänge berechnet. Wenn das Schiff in einem Hafen liegt, hat man Zugang zu seinem Fahrzeug.

Ausflugstouren

Zwischen Bellingham und Ketchikan gibt es begleitete Ausflugstouren an Land.

 

 

 

 

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