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Memphis TN Model T 10

Tipps zum Autokauf in den USA

Bild: wikimedia.com

Autohandel ist ein Geschäft und Autohändler wollen natürlich Geld verdienen. Daran ist nichts Ungewöhnliches und man kann davon ausgehen, dass der Autohändler den größt möglichen Gewinn machen will. Als Kunde wollen Sie das beste Auto für den günstigsten Preis bekommen. Daher müssen Sie die Tricks und Fallen beim Autokauf kennen.

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Hier sind einige Punkte, die vor dem Kauf beachtet werden sollten:

  • Die besten Zeiten für einen Autokauf in den USA sind die letzten beiden Dezemberwochen und die Monate Juli bis Oktober.
  • Durch Wettbewerb können Sie den besten Preis erzielen. Wenn Sie wissen, was andere Autoverkäufer für das gewünschte Modell verlangen, sind Sie im Vorteil und haben die bessere Verhandlungsbasis.
  • Man sollte seine "credit history" kennen. Die credit history spiegelt die Kreditwürdigkeit einer Person wider. Sie basiert auf Kredit- und Rückzahlungsinformationen. Da man als Einwanderer noch keine credit history vorweisen kann, ist es schwierig, z.B. ein Auto finanziert zu bekommen. Es ist gesetzlich verboten, ohne Ihre Zustimmung eine Auskunft einzuholen. Trotzdem setzen sich einige Autoverkäufer darüber hinweg.
  • Geben Sie dem Autohändler nicht Ihre Führerschein oder Social Security Nummer an die Hand.
  • Ein Auto, das aufgrund vielleicht eines anderen Farbwunsches erst bestellt werden muss, darf nicht mehr kosten als ein gleichwertiges, das der Händler auf dem Hof stehen hat.
  • Seien Sie argwöhnisch, wenn der Autohändler das gewünschte Fahrzeug bei einem anderen Händler besorgen will. So werden Ihnen oftmals zusätzliche Gebühren in Rechnung gestellt.
  • Für Neuwagen muss ein MSRP (Manufacturer Suggested Retail Price) angegeben sein. Lassen Sie sich nicht durch Werbung blenden. Verschaffen Sie sich eine Marktübersicht.

Was die meisten Autokäufer nervös macht ist die Tatsache, dass sie verhandeln müssen. Also, seien Sie nicht ängstlich und verhandeln Sie! Wenn Sie eine sehr gute Vorstellung davon haben, was Sie wollen und wie viel Sie dafür bereit sind zu zahlen, ist der Händler im Zugzwang und muss zusehen, dass er sich mit seinem Angebot Ihren Vorstellungen annähert und nicht umgekehrt.

Oft gehen Käufer dem Autohändler noch auf den Leim, nachdem sie sich entschieden haben das Auto zu kaufen. Jetzt versucht der Verkäufer nämlich, noch eine Vielfalt an verschiedenen Kosten und Gebühren auf den Käufer abzuwälzen. Dabei können am Ende mehrere hundert oder sogar tausend Doller herauskommen. Diese Vorgehensweise sollte man sich nicht gefallen lassen. Es wurde ein Preis vereinbart, an den man sich halten sollte. Wenn man das Gefühl hat, unfair behandelt zu werden, dann verlässt man einfach den Laden.

Es ist Ihr Geld, das Sie ausgeben.

 

 

 

 

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